Pressemitteilung – Entwicklungen zum Radweg von Höhr-Grenzhausen nach Vallendar

Vor ca. einem Jahr berichteten wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dass ein alltagstauglicher Radweg von Höhr-Grenzhausen nach Vallendar passé ist. So hatten u.a. der Landesbetrieb Mobilität eine Projektübernahme parallel zur L 308 abgelehnt und die Gremien in Vallendar eine Mitwirkung ausgeschlossen. Danach wurde über einen touristischen Radweg durch das Feisternachttal diskutiert. Ein alltagstauglicher Ausbau ist in diesem Bachtal nicht sinnvoll. Der Radweg sollte gleichzeitig mit dem Bau der Wasserleitung der Interkommunalen Wasserversorgung durch das Tal realisiert werden. Nun wird das Projekt umgesetzt. Als Oberfläche ist eine wassergebundene Decke mit langfristig stabilem und wasserdurchlässigem Unterbau sowie einer fahrradfreundlichen Körnung vorgesehen. Dies hat Alexander Häuser, der Leiter unserer Verbandsgemeindewerke, in einer Ausschusssitzung ausdrücklich bestätigt.

Abb. 1: Verlauf der unzureichend befestigten Strecke Höhrer Löcher/Berg Schönstatt – 850m

Nach wie vor wird von uns die Instandsetzung einer Strecke an den „Höhrer Löchern“ Richtung Hofgut Wandhof und an Berg Schönstatt vorbei als Verbesserung des Radwegenetzes thematisiert. Diese Strecke wird vielfach von Freizeitradlern und auch Berufspendlern, leider nur bei gutem Wetter, genutzt. Hier ist ein kleiner Abschnitt von ca. 850 m zwischen zwei asphaltierten Streckenabschnitten (s. Abb. 1 und 2) in einem desolaten Zustand. Dieser sollte auch asphaltiert werden. Dann hätte man eine Oberfläche vergleichbar mit der eines alltagstauglichen Radweges. Die Radfahrer wären wetterfester und sicherer unterwegs. Alternativ könnte dieser Abschnitt zumindest mit einer wassergebundenen Oberfläche instandgesetzt werden. Dieses Vorhaben ließe sich natürlich nur im Zusammenwirken mit den Vallendarer Räten umsetzen.

Abb. 2: Zustand der unzureichend befestigten Strecke Höhrer Löcher/Berg Schönstatt

Wenn wir so weit wie möglich mit dem Rad von Höhr-Grenzhausen ins Rheintal und zurückkommen wollen, muss sich der Verbandsgemeinderat für die Umsetzung stark machen. Dem nehmen wir uns an.

Natürlich gehören zu einem sicheren und fahrradfreundlichen Höhr-Grenzhausen auch Verbesserungen in der Stadt. Ein Blick nach Belgien oder in die Niederlande gibt vielfältige Anregungen. Man denke nur an eindeutige Fahrbahnmarkierungen, eine zielgerichtete Schildverwaltung und innerörtlich Tempo 30 auch auf Land- und Kreisstraßen. Diese Anforderungen entsprechen auch den meistgenannten Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern, erarbeitet in der Zukunftswerksatt Mobilität des Projektes Stadt.Idee.Wirkung (s. Kannenbäckerland-Kurier 30/2026, Seite 10). Wir verfolgen diese Ziele weiter im Stadt- und Verbandsgemeinderat.

Antrag im VG-Rat – Radwe…